Wie bewerbe ich mich richtig?

Bewerbungen sind wie eine Visitenkarte. Sie sollen in kurzer und prägnanter Form die wichtigsten Informationen über den Bewerber und seinen Werdegang beinhalten und eine gewisse persönliche Note tragen.

Das Bewerbungsschreiben und der Eindruck beim Bewerbungsgespräch sind neben den Qualifikationen die wesentlichsten Kriterien für den Eintritt in einen neuen Job.

Das ist uns wichtig:

Onlinebewerbung

Laden Sie Bewerbungsschreiben, Curriculum Vitae sowie Zeugnisse in den Online-Bewerbungsbogen (für einen bestimmten Job oder als Initiativbewerbung).

Bewerbungsschreiben

Überzeugen Sie auf maximal einer Seite authentisch und glaubwürdig, warum Sie der/die Richtige für den ausgeschriebenen Job sind. Zeigen Sie, dass Sie verstanden haben, welche Qualifikationen erwartet werden. Verbinden Sie die angegebenen Anforderungen mit Ihren Qualifikationen bzw. bisherigen Erfahrungen.

Curriculum Vitae

Fassen Sie kurz und prägant folgende Informationen zusammen:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Wohnadresse
  • Kontaktdaten (Telefon, E-Mail)
  • Werdegang tabellarisch gegliedert und kategorisiert
  • Beruf
  • Ausbildung
  • Sonstiges, z.B. besondere Eigenschaften, die mit dem ausgeschriebenen Stelle nicht in Verbindung stehen; soziales Engagement, etc.

Zeugnisse

Legen Sie Arbeitszeugnisse sowie das Zeugnis des höchsten Ausbildungsgrades bei.

Bewerbungsgespräch

Kleider machen Leute! Kommen Sie zum Bewerbungsgespräch nicht in Sport- oder Freizeitbekleidung. Kleiden Sie sich entsprechend der Position, für die Sie sich bewerben. Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner den nötigen Respekt: unterbrechen Sie beispielsweise Ihren Gesprächspartner nicht. Gestalten Sie das Gespräch aktiv, stellen Sie Fragen und versuchen Sie so viel wie möglich über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle zu erfahren. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.


Bruno Klampferer (46)

Greiner Packaging International
Leiter greiner industrial training (git)

 

Begonnen hat Bruno Klampferer seine Karriere im Jahr 1980 bei der damaligen C.A. Greiner & Söhne GmbH als Werkzeugmacher- und Maschinenschlosserlehrling. „Mein Bruder hat bereits im Unternehmen gearbeitet und sich erkundigt, ob auch Lehrlinge aufgenommen werden. So bin ich zu Greiner gekommen“, erzählt der 46-Jährige aus Kematen. Er begann eine Lehre als Maschinenschlosser, sein damaliger Ausbilder erkannte jedoch eine Begabung für den Werkzeugbau, sodass Bruno Klampferer diesen Beruf zusätzlich erlernte und beide Ausbildungen 1984 abschloss.

 

„Als junger Bursch konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich 20 Jahre bei einer Firma bleiben werde und immer dasselbe mache“, sagt der 46-Jährige. Durch das stetige Wachstum von Greiner erweiterten sich jedoch die Möglichkeiten und es taten sich wieder neue Chancen auf. „Meine jüngeren Kollegen sind immer zu mir gekommen, wenn sie etwas nicht gewusst haben. Mein Chef hat das gesehen und mir vorgeschlagen, als Lehrlingsausbilder zu beginnen. Das war 1986“, so Bruno Klampferer. 1991 übernahm er die Leitung der neu eingerichteten Lehrwerkstätte, 2000 die Führung des git.

 

Das Erkennen und Fördern von Potenzialen gehört in der Lehrlingsausbildung nun zu seinen Hauptaufgaben. „Es ist einfach schön zu sehen, wie jemand reift, wächst, besser wird. Greiner ist ein Unternehmen, das gerade auch für Lehrlinge tolle Karrieren ermöglicht. Geschenkt wird einem aber natürlich nichts“, sagt Bruno Klampferer.

 

Für junge Bewerber hat er noch einen Tipp auf Lager: „Ganz wichtig ist, sich genau anzuschauen, was auf einen zukommt. Was ist das für ein Unternehmen? Was werde ich beruflich machen? Interessiert mich das wirklich? Viele können diese Fragen beim ersten Gespräch nicht beantworten.“