Vom Kaufmannsladen zum internationalen Konzern

Die Geschichte der Greiner Gruppe begann 1868 mit der Eröffnung eines Greißlerladens für Kolonial- und Eisenwaren durch Carl Albert Greiner in Nürtingen (Deutschland). Mehr als 140 Jahre später ist die Greiner Gruppe ein weltweit tätiger Konzern in der Schaum- und Kunststoffindustrie.

  • 1868

    Firmengründung durch Carl Albert und Emilie Greiner in

    Nürtingen, Deutschland. Am 7. September 1868 eröffnet das

    junge Paar einen Greißlerladen und verkauft unter anderem

    Sodawasser in Flaschen, die mit handgefertigten Korkstopfen

    verschlossen werden.

     

  • 1878

    Beim Besuch der Weltausstellung in Paris kauft Carl Albert

    Greiner eine Korkschneidemaschine zur Produktion von Korken.

    Schon bald beliefert er auch andere Getränkehersteller mit

    seinen Korkstopfen.

  • 1899

    Hermann Greiner (zweitältester Sohn von Carl Albert) wird mit

    der Leitung und dem Aufbau der „Korkstopfenfabrik“ im

    oberösterreichischen Kremsmünster beauftragt. Am 1. Juli

    1899 nimmt Hermann Greiner mit 45 Arbeitern den Betrieb auf.

  • 1950

    Ab 1950 führen die Korklieferländer exorbitant hohe Exportzölle

    ein. Im Unternehmen beschäftigt man sich bereits mit

    Kunststoff und Schaumstoff.

  • 1952

    In Nürtingen (Deutschland) wird eine Schäummaschine

    für die Herstellung von PU-Weichschaumstoffen aufgestellt.

  • 1956

    Beginn der Schaumstofferzeugung in Kremsmünster

    mit einer kleinen, noch nicht automatisierten

    Schäummaschine.

  • 1960

    In Kremsmünster wird die erste Spritzgussmaschine

    in Betrieb genommen.

  • 1963

    Produktion der ersten Petrischalen in Deutschland – die

    Geburtsstunde der Greiner Bio-One.

  • 1973

    Beginn der Produktion von labortechnischen Produkten

    in Kremsmünster.

  • 1986

    Umstrukturierung des Unternehmens in eine Holding - die

    Greiner Holding AG.

  • 1989

    Greiner ist unter den Ersten, die die Öffnung der Reformländer

    voll nutzen und schrittweise neue Märkte erschließen. Das erste

    Unternehmen in einem Reformland wird in Ungarn erworben.

  • 1999

    Seit 1.1.1999 umstrukturiert, agieren alle Unternehmenseinheiten

    nun als eigenständige Einzelgesellschaften. Basierend auf den

    Kernkompetenzen Schaumstoff und Kunststoff deckt der Konzern

    ein breites und diversifiziertes Produktportfolio ab.

  • 2001

    Die Greiner Bio-One International AG wird gegründet. Die

    Greiner Holding AG hält Anteile an der Greiner Bio-One

    International AG.

  • 2010

    Die beiden neuen Sparten Greiner Technology & Innovation

    und Greiner Foam International werden gegründet.

    Die Greiner Holding AG erwirtschaftet im Geschäftsjahr

    2010 einen Umsatz von 821 Mio. EUR, die Greiner Bio-One

    International AG 311 Mio. EUR. Die Unternehmen beschäftigen

    zusammen an 123 Standorten weltweit mehr als 7.400

    Mitarbeiter.

  • 2012

    Greiner Foam International gründet ein Joint Venture

    in Südafrika – den ersten Greiner-Standort in Afrika  

    und Greiner Bio-One streckt ihre Fühler nach Indien

    aus.

     

    Insgesamt verfügt die Greiner Gruppe mit Ende 2012

    über 138 Standorte in 31 Ländern.